Programme im Vergleich

Zur Zeit gibt es zwei interessante Förderprogramme im Bereich der Digitalisierung, bei denen wir Sie unterstützen können. Während der Digitalbonus Niedersachsen vom Land Niedersachsen gewährt wird, ist das Programm Digital Jetzt vom Bund bereitgestellt.

Die Kernpunkte der beiden Programme haben wir hier für Sie aufgestellt:

  Digitalbonus Niedersachsen Digital Jetzt
Auf einen Blick
  • KMU und kleine freiberufliche Planungsbüros im Bereich des digitalen Bauens
  • Zuschuss für kleine Unternehmen bis zu 50%; für mittlere Unternehmen bis zu 30%
  • Fördersumme von mindestens 2.500 Euro und maximal 10.000 Euro
  • Investitionen zur Digitalisierung von Produkten, Dienstleistungen oder Prozessen und zur Verbesserung der IT-Sicherheit
  • Corona-Special: Vom 01.04.2020 bis zum 30.09.2020 auch Investitionen in Videokonferenzanlagen und -technik, Videokonferenzsysteme, Homeofficetechnik, Telemedizintechnik und Telemedizinsysteme
  • KMU inkl. Handwerksbetriebe und freie Berufe
  • Zuschuss ist nach Unternehmensgröße gestaffelt.
  • Fördersumme von mindestens 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2. Maximale Fördersumme 50.000 Euro.
  • Zwei Fördermodule:
    Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“
    Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“
  • Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.
Wer wird gefördert?
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen
  • Freiberuflich Tätige, die Investitionen im Bereich Life Sciences oder eHealth tätigen, mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen
  • Kleine freiberufliche Planungsbüros im Bereich des digitalen Bauens mit Sitz oder Betriebsstätte in Niedersachsen

Mittelständische Unternehmen

  • aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe)
  • mit 3 bis 499 Beschäftigten,
die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.
Was wird gefördert?
  • Investitionen in IKT-Hardware, -Software oder Softwarelizenzen, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro brutto überschritten wird. Dabei muss es sich um ein oder mehrere Exemplar/e derselben Hardware, Software oder Softwarelizenz handeln
  • Investitionen in Hard- und Software zur Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit, sofern ein Kaufpreis von 5.000 Euro brutto überschritten wird. Dabei muss es sich um ein oder mehrere Exemplar/e derselben Hardware, Software oder Softwarelizenz handeln
  • Aufgrund der Corona-Krise gibt es für die folgenden Konstellationen eine Ausnahme: Investitionen in Videokonferenzanlagen und –technik/ Videokonferenzsysteme, Homeofficetechnik, Telemedizintechnik/Telemedizinsysteme dürfen mit Einreichung des Antrags im Kundenportal mit dem Vorhaben beginnen. Diese Regelung ist befristet für Antragseinreichungen zwischen dem 01.04.2020 und dem 30.09.2020.
  • Ausschlaggebend für die Förderfähigkeit ist, dass ein digitaler Transformationsprozess eingeleitet wird. Bei der Einrichtung von Homeoffice Arbeitsplätzen gilt die Voraussetzung auch für Grundausstattungen als erfüllt.
  • Die Nutzungsdauer der Wirtschaftsgüter muss mehr als ein Jahr betragen und im Anlagevermögen erfasst werden. Kosten des laufenden Betriebs sind nicht förderfähig

Das Programm enthält zwei Fördermodule.

Fördermodul 1: „Investition in digitale Technologien“

  • Investitionen in Soft- und Hardware, insbesondere für die interne und externe Vernetzung des Unternehmens.
  • Förderung von Investitionen in digitale Technologien und damit verbundene Prozesse und Änderungen im Unternehmen. Diese Investitionen müssen vom Antragsteller konkret benannt werden. Hierzu gehören insbesondere Hard- und Software, welche die interne und externe Vernetzung der Unternehmen fördern, zum Beispiel unter folgenden Aspekten: Datengetriebene Geschäftsmodelle, Künstliche Intelligenz (KI), Cloud-Anwendungen, Big Data, Sensorik, 3D-Druck sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

Fördermodul 2: „Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden“

  • Weiterbildung der Beschäftigte im Umgang mit digitalen Technologien.
  • Investitionen, die die Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens verbessern – insbesondere bei der Erarbeitung und Umsetzung einer digitalen Strategie im Unternehmen sowie bei IT-Sicherheit und Datenschutz, aber auch ganz grundsätzlich zu digitalem Arbeiten und den nötigen Basiskompetenzen. Das Qualitätsniveau der Weiterbildungsanbieter muss durch eine Zertifizierung nach ISO 9001 oder eine Akkreditierung nach AZAV belegt sein.
Wichtig: Unternehmen können in einem oder in beiden Modulen eine Förderung beantragen.
Wie hoch ist die Förderung?
  • Zuschuss für kleine Unternehmen bis zu 50 %; für mittlere Unternehmen bis zu 30 %
  • Fördersumme von mindestens 2.500 Euro und maximal 10.000 Euro

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 Euro pro Unternehmen, bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder -netzwerken kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen betragen. Die minimale Fördersumme beträgt 17.000 Euro in Modul 1 und 3.000 Euro in Modul 2.

Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten des Unternehmens. Die Förderquote (in % der Investitionskosten) ist nach Unternehmensgröße gestaffelt. Um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu begrenzen, gelten für alle bis zum 30.06.2021 eingehenden Anträge höhere Förderquoten. Danach, ab dem 01.07.2021, gelten die ursprünglich vorgesehenen Förderquoten (Werte in Klammern):

  • Bis 50 Beschäftigte: bis zu 50 (40) %
  • Bis 250 Beschäftigte: bis zu 45 (35) %
  • Bis 499 Beschäftigte: bis zu 40 (30) %.

Somit erhalten kleinere Unternehmen einen etwas höheren prozentualen Zuschuss.

Wie wird gefördert? Die Förderung wird als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Unternehmen haben in der Regel 12 Monate Zeit, ihr gefördertes Digitalisierungsprojekt umzusetzen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung. Die Förderung wird als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Die Unternehmen haben in der Regel 12 Monate Zeit, ihr gefördertes Digitalisierungsprojekt umzusetzen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach erfolgreicher Verwendungsnachweisprüfung.